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Später, als Nick verschwunden war und Jörg seine Klamotten ein wenig geordnet hatte, hatte er sich erneut ins Labyrinth der grauen Gänge begeben, um sich wie vorhin beim Frühstück besprochen mit Dr. Takanaka zu treffen, dem Arzt und Walexperten der Ashizuri Maru.
Einige Treppen rauf, einige Treppen runter, ein paar mal gefragt, Antworten bekommen, das richtige Stockwerk gefunden, dann stand er vor einer weiß lackierten Tür, klopfte und trat ein.
Hey, welcome! Endlich einmal ein europäischer Kollege auf diesem Kasten, mit dem ich ein wenig fachsimpeln kann.
Dr. Takanaka war aufgestanden und begrüßte Jörg mit einem Lächeln und einer leichten Verbeugung, die Jörg auf gleiche Weise erwiderte. Der Schreibtisch, an dem der Wissenschaftler bis zu seinem Eintreten gearbeitet hatte, bot das reinste Chaos: aufgeschlagene Bücher, Papiere, Diagramme in wildem Durcheinander. Dazu zwei blinkende Computerbildschirme, Tastatur, Maus, Schreibutensilien, ein graues Telefon so eines wie in seiner Behausung.
Auf der rechten Seite blickte er durch eine offene Tür in einen anschließenden Raum offenbar eine Art Labor denn ein junger Japaner in weißem T-Shirt hatte sein Gesicht so eng an das Okular eines Mikroskops gepresst, dass nur das linke Ohr unter einem schwarzen Schopf das Vorhandensein eines Kopfes erahnen ließ. Hätte nicht das Fenster hinter dem Schreibtisch einen Blick auf die bewegte graue See geboten er wäre sich fast wie an Land vorgekommen, in den Räumlichkeiten einer wissenschaftlichen Institution.
Ja, wir sind gut ausgerüstet, hier auf unserer Ashizuri Maru, ja, das kann man wohl sagen. Haben alles, was wir für umfangreiche Untersuchungen und Analysen brauchen. Geräte, Räume, gute Leute.
Dr. Takanaka war dem Blick seines Gastes gefolgt und wies mit ausgestrecktem Arm auf die offene Tür.
Nur Geduld, Sie werden unser kleines Reich hier an Bord noch ganz genau studieren können. Und natürlich können Sie dann alles auch für Ihre Arbeit benutzen, klar! Aber zuerst einmal sollten wir beide uns ein wenig besser kennenlernen.
Mit diesen Worten schloss er die Tür zum Labor und wies auf einen bequemen Stuhl vor dem Schreibtisch, auf dem sich jedoch gleichfalls die Unterlagen stapelten.
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