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So war Jörg froh, in Nick einen Gesprächspartner gefunden zu haben, mit dem er seine Gedanken und Schlussfolgerungen in Offenheit diskutieren konnte.
Denn soviel war ihm klar in den Unterhaltungen mit anderen Mitgliedern der Besatzung der Ashizuri Maru war es nicht unbedingt ratsam, sich über den Schutz der Wale den Kopf zu zerbrechen. Schließlich war er mit einem klaren Auftrag auf das Mutterschiff gekommen
Doch bei Nick, ja, da lagen die Dinge anders. Der Deutsche aus Flensburg war an allem interessiert, was in irgendeiner Weise mit der Umwelt und der Natur, mit Fragen der Fischerei und pure Selbstverständlichkeit hier auf dieser Fahrt mit dem Walfang zu tun hatte.
Wie würde sich die globale Fischerei entwickeln?
Klar, die Erdbevölkerung würde weiter wachsen; der Bedarf an tierischem Eiweiß immer weiter zunehmen. Das waren die Fakten.
Und die Meere? Ja, die Ozeane waren nun einmal vorhanden, bedeckten mehr als Zweidrittel der Erdoberfläche, Quelle scheinbar unerschöpflicher Resourcen und eine ständige Versuchung, diese Schatzkammer zu plündern.
Und Aquakulturen?, hatte ihn Nick gefragt, wäre das ein Ausweg das systematische Züchten von Fischen in großem Stil? Das Anlegen von Fischfarmen im Meer? Um die natürlichen Bestände zu schonen wäre das eine Möglichkeit?
Jörg hatte genickt.
Ja, schon, vielleicht eine Chance. Dieser Weg wird ja bereits beschritten. Es gibt vielversprechende neue Ansätze von den seit Jahren bestehenden Lachsfarmen in den norwegischen Fjorden oder vor der Küste Chiles einmal ganz abgesehen. Doch schnelle Resultate sollte man sich nicht davon versprechen. Vielleicht in zehn, in zwanzig Jahren wer weiß?
Aber immerhin
Ja, vielleicht ist es auf lange Sicht möglich, einen Teil des Weltbedarfs an Fischen Fachleute schätzen, etwa dreißig, vierzig Prozent auf diese Weise zu decken. Vielleicht! Denn die Zucht birgt nicht nur Chancen. Sondern auch Risiken.
Risiken?
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